Bundesnetzagentur: Riffgat speist zukünftig bis zu 113,4 MW ein – Entscheidung im ersten Verfahren zur Zuweisung von Offshore-Anschlusskapazität

Die Bundesnetzagentur hat aktuell über die Anträge auf Zulassung zur Teilnahme am Kapazitätszuweisungsverfahren und die jeweils zugelassene Anschlusskapazität entschieden. Eben einen solchen Antrag hatte ENOVA für den Offshore-Windpark Riffgat gestellt.

Von den insgesamt elf eingereichten Anträgen von Offshore- Windpark- Betreibern wurden acht Anträge zugelassen, unter anderem auch der von der EWE AG und ENOVA gestellte Antrag auf ein sogenanntes Power-Upgrade für den Offshore-Windpark Riffgat.

Dieses Upgrade ermöglicht eine Leistungssteigerung um 5,4 MW für alle 30 Windenergieanlagen und bewirkt eine Ertragssteigerung von mehr als 2 Prozent. Die Gesamtleistung steigt damit von ursprünglich 108 Megawatt (MW) auf nun 113,4 MW.

Das im August festgelegte Verfahren zur Zuweisung der Anbindungskapazität hat sich laut Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, in der Praxis bewährt. Antragsteller würden die Möglichkeit nutzen, ihre Anträge an dem tatsächlichen Anschlusspotential auszurichten. Eine clusterübergreifende Versteigerung von Anschlusskapazität konnte damit vermieden werden, so Homann. Dies ermögliche einen zügigen Abschluss des Verfahrens und sei im wirtschaftlichen Interesse der Offshore-Anlagenbetreiber, so Homann weiter.