E112 Nearshore – ENOVA erhielt Auftrag für die Genehmigungsplanung.

Im Rahmen einer Service-Leistung für die Nearshore WEA Enercon E112 in Emden wurde ENOVA mit der Genehmigungsplanung für die wasserseitige Gestellung eines Kranpontons und entsprechende vorbereitende Maßnahmen beauftragt.

Da ENOVA bereits im Rahmen der Errichtung der antragsgegenständlichen WEA federführend mit der Planung der Genehmigung beauftragt war, wurde für die Genehmigungsplanung der nun anstehenden Service Leistung auf das vorhandene Know-how der ENOVA zurückgegriffen.

Sämtliche erforderlichen Anträge und alle entsprechenden Genehmigungen konnten dank ENOVAs Erfahrungen und des sehr engen Kontaktes mit den verfahrensbeteiligten Behörden trotz des straffen Zeitplans ordnungsgemäß eingeholt werden.

Mittlerweile ist der Service Eingriff an der WEA erfolgreich abgeschlossen.

Bauausführung in Neuss für 2 WEA vom Typ E-82 gestartet

Bauphase für 2 WEA vom Typ Enercon E82 ist beauftragt. Enova handelt hier als Dienstleister für die Stadtwerke Neuss.

Die Genehmigung wurde bereits im Januar 2015 ausgestellt. Die Genehmigung wurde jedoch seitens einer Bürgerinitiative juristisch angegangen. Erst in der zweiten Instanz und nach ca. eineinhalb Jahren Verfahrensdauer war die Genehmigung in Ihrer erwirkten Form ausführbar. Ohne weiteren zeitlichen Verzug wurde direkt in die Ausführungsplanung und entsprechend in die Bauausführung gestartet.

Aktueller Stand: Zuwegung ist errichtet. Fundamentgruben und Fundamente sind erstellt. Kranaufbau für den Turmbaubeginn ist für KW 40 vorgesehen.

Bis dahin werden die Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Verlegung der Kabeltrasse wird parallel zum WEA Aufbau erfolgen.

Das Ziel zum Jahresende mit beiden WEA in Betrieb zu gehen ist nach aktuellem Planungsstand und Zeitplan gesichert.

Die Überwachung sämtlicher Baumaßnahmen und das entsprechende Schnittstellenmanagement liegt federführend bei ENOVA.

Bundesnetzagentur: Riffgat speist zukünftig bis zu 113,4 MW ein – Entscheidung im ersten Verfahren zur Zuweisung von Offshore-Anschlusskapazität

Die Bundesnetzagentur hat aktuell über die Anträge auf Zulassung zur Teilnahme am Kapazitätszuweisungsverfahren und die jeweils zugelassene Anschlusskapazität entschieden. Eben einen solchen Antrag hatte ENOVA für den Offshore-Windpark Riffgat gestellt.

Von den insgesamt elf eingereichten Anträgen von Offshore- Windpark- Betreibern wurden acht Anträge zugelassen, unter anderem auch der von der EWE AG und ENOVA gestellte Antrag auf ein sogenanntes Power-Upgrade für den Offshore-Windpark Riffgat.

Dieses Upgrade ermöglicht eine Leistungssteigerung um 5,4 MW für alle 30 Windenergieanlagen und bewirkt eine Ertragssteigerung von mehr als 2 Prozent. Die Gesamtleistung steigt damit von ursprünglich 108 Megawatt (MW) auf nun 113,4 MW.

Das im August festgelegte Verfahren zur Zuweisung der Anbindungskapazität hat sich laut Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, in der Praxis bewährt. Antragsteller würden die Möglichkeit nutzen, ihre Anträge an dem tatsächlichen Anschlusspotential auszurichten. Eine clusterübergreifende Versteigerung von Anschlusskapazität konnte damit vermieden werden, so Homann. Dies ermögliche einen zügigen Abschluss des Verfahrens und sei im wirtschaftlichen Interesse der Offshore-Anlagenbetreiber, so Homann weiter.

Repowering Memgaste

In der Gemeinde Moormerland wurde dieses Jahres die im Jahre 1992 von ENOVA errichtete Windenergieanlage repowert. Der Standort befindet sich im nördlichen Landkreis Leer und ist eines der ältesten Windenergie-Projekte aus dem ENOVA-Portfolio.

Beim Repowering wird die bereits bestehende Windenergieanlage durch eine neuere und leistungsstärkere ersetzt. Die Standortausbeute kann so optimiert und der Energieertrag der Windenergieanlage Memgaste verdreifacht werden. Die Altanlage, Typ Micon M 530, hat eine Nennleistung von 250 kW und eine Nabenhöhe von 30 m. Ihr Rotordurchmesser beträgt 26 m. An ihrer Stelle steht jetzt eine Enercon E-53 mit einer Nennleistung von 800kW, einer Nabenhöhe von ca. 73 m und einem Rotordurchmesser von 52,9 m.

Bereits im Oktober wurden die Turmteile für die Windenergieanlage geliefert und zügig verbaut. Die abschließende Montage der Gondel, Nabe sowie der Rotorblätter wurde im November dieses Jahres abgeschlossen. Im Dezember wurde die Windenergieanlage in Betrieb genommen.
Für ENOVA ist Memgaste, neben einer Einzelanlage in Neermoor und dem Windpark Holtgaste, bereits das dritte erfolgreich umgesetzte Repowering-Projekt.

Riffgat für Netzanschluss vorbereitet

Seit der Eröffnung des Offshore-Windparks im August dieses Jahres mussten an den einzelnen Windenergieanlagen Arbeiten für den noch fehlenden Netzanschluss abgeschlossen werden. Jetzt ist der Offshore-Windpark für einen möglichst schnellen und reibungslosen Netzanschluss und für die anschließende Stromeinspeisung vorbereitet.

Sobald sich ein geeignetes Wetterfenster ergibt, ist eine turnusmäßige Echolotvermessung geplant. Mit dieser Vermessung wird der Meeresboden und der Kolkschutz an jeder einzelnen Windenergieanlage in regelmäßigen Abständen auf eventuelle Veränderungen untersucht. Der Kolkschutz besteht aus verschiedenen Deckschichten unterschiedlich großer Steine. Diese werden am Fuße des Monopiles der Windenergieanlagen ausgebracht um ein Unterspülen der Anlagen zu verhindern.

Die Messungen werden zunächst im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 durchgeführt. Danach werden die Echolotvermessungen in einem Zweijahresrhythmus stattfinden.

Innogy Nordsee 2 und 3 erhalten Genehmigung

Am 27.08.2013 hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für die von der ostfriesischen Unternehmensgruppe ENOVA initiierten Offshore-Windparks Innogy Nordsee 2 und 3 die Genehmigung erteilt. Damit hat das BSH weitere 108 Windenergieanlagen genehmigt. 48 Windenergieanlagen entfallen auf Innogy Nordsee 2, 60 Anlagen auf Innogy Nordsee 3. Die Projektgebiete gehören zu dem Windparkcluster Innogy Nordsee 1,2 und 3 rund 40 Kilometer vor der Insel Juist. Hier können bis zu 162 Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 1.000 Megawatt (MW) installiert werden. Bereits im April 2012 erhielt Innogy Nordsee 1 die Genehmigung vom BSH.

Mit dem Erhalt der Genehmigung ist Deutschlands größter Offshore-Windparkkomplex vollständig entwickelt. ENOVA hatte als Projektentwickler das Vorhaben initiiert. Ende 2008 erwarb  RWE Innogy GmbH die Projektrechte und teilte das Gebiet in drei Teilflächen auf. ENOVA führte die weitere Entwicklung der Projekte bis zur Genehmigungserteilung durch. Für ENOVA ist dies bereits die sechste Genehmigung für einen Offshore-Windpark. Damit stellt ENOVA erneut ihre Position als einer der größten Offshore-Projektentwickler Deutschlands unter Beweis. Weitere Projekte für die ENOVA die Genehmigungsplanung abgeschlossen hat, sind die Offshore-Windparks  Delta Nordsee 1 und 2 sowie der erst kürzlich fertiggestellte Windpark Riffgat der 12-Seemeilen Zone.

ministerpraesidentrahmen

Offshore-Windpark Riffgat eröffnet

Am vergangenen Wochenende ist Deutschlands erster kommerzielle Offshore-Windpark Riffgat feierlich eingeweiht worden. Auf der Feier anwesend war auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Während eines Rundfluges ließ Weil sich die Anlagen vom EWE Vorstandvorsitzenden Werner Brinker zeigen. Weil sprach von einem Pionierprojekt für Zukunftstechnologien.

Grund für die Eröffnung des Windparks ohne Stromerzeugung ist die sehr langwierige Bergung der Munitions-Altlasten die den Anschluss ans Stromnetz verzögerte.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beglückwünschte die Verantwortlichen zum Bauabschluss und sprach sich für einen Ausbau von Offshore-Windparks aus. Die Offshore-Windenergie sei grundlastfähig und daher die Technologie die Deutschland brauche um den Atomstrom zu kompensieren.