1.000 Megawatt im Meer vor Juist: Innogy Nordsee 1-3

In den Offshore-Windparks „Innogy Nordsee 1-3“, für die ENOVA die Genehmigungsplanung übernommen hat, sind insgesamt 162 Windenergieanlagen der 6 bis 10-Megawatt-Klasse mit einer installierten Gesamtleistung von rund 1.000 Megawatt vorgesehen. Damit kann der Strombedarf von rund 780.000 Vier-Personen-Haushalten gedeckt werden. Im Vergleich zu einem konventionellen Kohlekraftwerk werden rund vier Millionen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden. 2008 wurden die Projektrechte der Hochsee-Windparks an die RWE Innogy GmbH veräußert. Nach der Veräußerung fand eine Aufteilung des Projektgebietes in drei fast gleich große Segmente statt. ENOVA ist als Projektentwickler weiterhin mit der Entwicklung aller drei Windparkflächen „Innogy Nordsee 1“, „Innogy Nordsee 2“ und „Innogy Nordsee 3“ bis zur Genehmigung betraut.

Anfang April 2012 konnte ENOVA die erste Genehmigung für die RWE Tochter erlangen. Auf der Teilfläche „Innogy Nordsee 1“ sind 54 Windenergieanlagen geplant. Im August 2013 erteilte das BSH die Genehmigungen für die Flächen „Innogy Nordsee 2“ und „Innogy Nordsee 3“ und damit die Errichtung weiterer 108 Windenergieanlagen. Das ist die mittlerweile sechste Genehmigung für Offshore-Projekte in der Nordsee, die ENOVA erwirkt hat. „Innogy Nordsee 1-3“ ist rund doppelt so groß wie die im gleichen Planungsgebiet rund 40 km nördlich von der Insel Juist liegenden Projekte „Delta Nordsee 1+2“. Die Wassertiefen liegen zwischen 26 und 34 Meter.

» Mögliche Gesamtleistung: ca. 1.000 MW
» Anzahl möglicher Anlagen: 162 WEA
» Entfernung zur Küste: 40 km von Juist
» Wassertiefe: 26-34 Meter
» Status: genehmigt
» 4-Personen-Haushalte: 780.000