Für das Windpark-Repoweringprojekt Heerenweg wurde im September 2015 im Rahmen der Genehmigungsplanung der Bewilligungsbescheid nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) durch den Landkreis Leer erteilt.

Die ENOVA Energieanlagen GmbH hat im Auftrag der Windpark Heerenweg GmbH den BImSchG-Antrag für das Projekt „Repowering Heerenweg“ (Bunde, Landkreis Leer) im Rahmen eines Dienstleitungsauftrages erstellt. Geplant werden 6 WEA-Standorte mit dem Hersteller SENVION. Im Rahmen der Genehmigungsplanung übernimmt ENOVA die Antragserstellung sowie die Schnittstellenkommunikation zwischen dem beteiligten Landkreis, den Gemeinden und Gutachtern. Weiterhin erfolgt die Koordinierung, Abstimmung mit Auftraggebern durch ENOVA ebenso wie die Teilnahme an sämtlichen Behördenterminen inklusive der Antragskonferenz.

Die Neuanlagen vom Typ 3,4M114 haben eine Nennleistung von 3,4 MW, einen Rotordurchmesser von 114 m und einer Nabenhöhe von rund 93 Metern. Sie ersetzen die neun Altanlagen vom Typ E-40 von Enercon mit einer Nennleistung von rund 500 kW. Mit dem Bau der Zuwegung und der Kranstellflächen wurde bereits begonnen.

Weiterhin ist ENOVA mit der Umsetzung der Netzanbindung des Windparks an das öffentliche Stromnetz beauftragt. Auf Grund der höheren Leistung des neuen Windparks ist weitere Nutzung der bisherigen Netzanbindung nicht möglich. Das ca. 11 km lange 30 kV-Erdkabelsystem schließt an dem neu zu erstellenden Umspannwerk (UW) an die 110-KV-Leitung der AVACON AG an. Im Rahmen eines Dienstleitungsvertrages übernimmt die ENOVA Energieanlagen GmbH hierfür unter anderem die Trassenplanung, die Verhandlung von Nutzungsverträgen mit Grundstückseigentümern und die Erwirkung von Genehmigungen. Zudem koordiniert ENOVA die Planungs- und Bauleistungen Dritter wie etwa die elektrotechnische Planung bis hin zur Kabelverlegung und Errichtung des Umspannwerkes.

Vom 26. bis zum 27. November bieten die Windenergietage NRW Betreibern, Planern und Projektierten von Windenergieanlagen eine zentrale Austauschplattform. Auch in diesem Jahr wird ENOVA auf dem Branchentreff als Sponsor und Aussteller vertreten sein. Die Veranstaltung wird vom Landesverband Erneuerbare Energien NRW in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Landesverband des Bundesverbands WindEnergie organisiert. Erwartet werden rund 350 Teilnehmer sowie über 35 Aussteller.
Die ENOVA Unternehmensgruppe plant und projektiert bereits mehrere Windpark-Projekte in Nord-Rhein-Westfalen.

Thematische Schwerpunkte der Windenergietage bilden unter anderem das Ausschreibungsverfahren 2017 und seine Auswirkungen auf die Windenergie im Binnenland sowie die Gestaltung der zukünftigen Windstromvermarktung. Außerdem wird der Windenergieausbau in Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Für das von ENOVA geplante Repowering einer Windenergieanlage auf dem Gelände der Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG in Weener, Ostfriesland, wurde diese Woche die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutz Gesetz (BImSchG) erteilt.

Seit Ende 2013 plant und realisiert ENOVA das Repowering einer Windenergieanlage des Typs Nordex N52 auf dem industriellen Gelände der Papierwerke. Mit der vom Landkreis Leer erteilten vorzeitigen Baugenehmigung konnte bereits Ende April mit den Vorarbeiten für die Zuwegung, der Kranstellflächen sowie der Errichtung des Fundamentes begonnen werden. Die Vorarbeiten am Fundament inklusive der bodenverbessernden Maßnahmen sind bereits abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird das Fundament für die Windenergieanlage errichtet.

Auf dem industriellen Gelände der Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG wird die Altanlage mit 60 m Nabenhöhe und 1000 kW Nennleistung durch eine neue, leistungsstärkere ersetzt. Die E-101 von Enercon hat eine Nabenhöhe von 135 Metern und eine Nennleistung von rund 3 Megawatt (MW) bei einem Rotordurchmesser von 101 Metern. Die Inbetriebnahme ist noch für 2015 geplant.

Nach Fertigstellung wird die Windenergieanlage einen Jahresenergieertrag von rund 8,5 Mio. kWh produzieren.

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Für die Realisierung von zwei Windenergieanlagen für die Stadtwerke Neuss hatte ENOVA bereits im Sommer 2014 den BImSchG-Antrag eingereicht. Für das Windpark-Projekt wurde ENOVA Mai 2013 mit der Genehmigungsplanung zweier Windenergieanlagen beauftragt. Nun liegt für das Windpark-Projekt die endgültige Genehmigung vor. Die geplanten Windenergieanlagen haben eine Nennleistung von bis zu 2,3 MW, einen Rotordurchmesser von bis zu 82 m und eine Gesamthöhe von maximal rund 180 m. Derzeit wird mit den Vorbereitungen für die Umsetzung der Zuwegung sowie der Kabeltrasse begonnen. Die beiden WEA sollen im Stadtteil Neuss-Hoisten errichtet werden und liefern elektrische Energie für ca. 3.000 Haushalte der Region.

Am 19.März verkündeten Northland Power Inc., Toronto („Northland“) und RWE Innogy GmbH, Essen („RWE“) die vollständige Platzierung der Projektfinanzierung für das geplante Offshore-Projekt „Nordsee One“. Mit der Finanzierungsplatzierung von 1,2 Milliarden Euro Investitionsvolumen ist ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Northland ist mit 85 Prozent an dem Offshore-Windpark beteiligt. Die restlichen 15 Prozent der Anteile hält RWE.

Northland und RWE sind darüber hinaus auch gemeinsame Eigentümer der Projekte Nordsee 2 und Nordsee 3, die sich noch in der frühen Entwicklungsphase befinden. Diese Projekte (ehemals Innogy Nordsee 1-3) hat die ENOVA Unternehmensgruppe initiiert und die Genehmigungsplanung übernommen. 2008 wurden die Projektrechte der Hochsee-Windparks an die RWE Innogy GmbH veräußert. Nach der Veräußerung fand eine Aufteilung des Projektgebietes in drei fast gleich große Segmente statt. ENOVA ist als Projektentwickler weiterhin mit der Entwicklung aller drei Windparkflächen bis zur Genehmigung betraut.

Das Projektgebiet für den geplanten Offshore-Windpark „Nordsee One“ befindet sich 40 Kilometer nördlich der Insel Juist in Wassertiefen von bis zu 29 Metern. Dort sollen insgesamt 54 Windenergieanlagen der 6 MW-Klasse errichtet werden. Im Jahr 2016 soll mit dem Bau der Offshore-Komponenten begonnen werden kann. Der kommerzielle Betrieb ist für Ende 2017 geplant. Nach der Inbetriebnahme wird „Nordsee One“ rund 400.000 deutsche Haushalte mit erneuerbaren Strom versorgen.

Die Projekte Nordsee 2 und 3 umfassen insgesamt 670 MW Leistung und sollen im Laufe der nächsten zehn Jahre entwickelt werden.

 

Zur Pressemitteilung von RWE

Die Offshore-Windparks Innogy Nordsee 1-3

 

ENOVA projektiert bundesweit Vorhaben im Bereich der Onshore-Windenergie. Bei den aktuellen Projekten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen bringt ENOVA seine langjährige Erfahrung als Dienstleister ein.
Von der Klingele Papierwerk GmbH & Co. KG aus Weener wurde ENOVA mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für das Repowering einer bestehenden 1-Megawatt-Windenergieanlage beauftragt. Hierfür wurde der Antrag nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz im August 2014 eingereicht. Die neue ENERCON E-101 Windturbine mit 3 MW Leistung wird eine NORDEX N52 Anlage ersetzen. Neben der Einspeisung ins öffentliche Netz besteht die technische Möglichkeit des direkten Eigenverbrauchs im angeschlossenen Klingele Papierwerk.
Für die Stadtwerke Neuss ist ENOVA mit der Realisierung von zwei Windkraftanlagen der Multi-Megawatt-Klasse betraut. Hierzu wurde im Sommer 2014 der BImSchG-Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht, für die mittlerweile der Entwurf der Genehmigung vorliegt. Eine endgültige Fassung wird in Kürze erwartet. Die geplanten Anlagen sollen elektrische Energie für ca. 3.000 Haushalte der Region liefern.
Auch für das Projekt in Gemünden wird derzeit die BImSchG-Genehmigung erwartet, nach deren Erhalt die Bauphase beginnen wird. Der aus elf Nordex N117 Anlagen bestehende Windpark, mit einer Leistung von 26,4 Megawatt soll voraussichtlich 2015 in Betrieb gehen. Auftraggeber ist die Verbands-Energie-Werk (VEW) Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, die den Windpark auch betreiben wird. Zukünftig sollen etwa 23.000 Haushalte sauberen Strom aus Windenergie beziehen.

In Kaiserslautern plant die ENOVA Unternehmensgruppe in Kooperation mit der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG und der SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG zwei Windkraftanlagen mit je 3 Megawatt Leistung. Dazu wurde schon 2013 die Gesellschaft Stadtwerke Wind Kaiserslautern GmbH & Co. KG gegründet, an denen die Kooperationspartner zu je einem Drittel beteiligt sind.
Die Entwicklung des Windparks Kaiserslautern schreitet dabei wie geplant voran. Erst kürzlich wurde der Genehmigungsantrag zur Errichtung eines Windmessturms eingereicht. Mit dem Windmessmast wird die Windgeschwindigkeit in verschiedenen Höhen in m/s (Meter pro Sekunde) gemessen, um einschätzen zu können, wieviel Strom die Anlagen produzieren werden. Die Windmessung wird für ca. ein Jahr durchgeführt und nach Beendigung der Messung wird der Windmessmast wieder abgebaut.
Nach bisherigen Ergebnissen der Untersuchungen zum Artenschutz wird davon ausgegangen, dass der Windpark ohne wesentliche Einschränkungen betrieben werden kann. „Wir sehen sehr gute Rahmenbedingungen und sind zuversichtlich den Park 2016 fertigstellen zu können“, sagt Dirk Warnecke, technischer Leiter bei ENOVA und einer der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. Die zukünftig produzierte Windenergie ist für die Region bestimmt und wird ca. 4.400 Haushalte mit grünem Strom versorgen.

 

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Am 27. und 28. November finden in Bad Driburg die Windenergietage NRW statt. Die Veranstaltung ist zentraler Treffpunkt für Betreiber, Planer und Projektierer. Auch ENOVA wird an dem Branchentreff teilnehmen und ist auch Sponsor des Branchentreffpunktes.
Aktuell ist die ENOVA Unternehmensgruppe mit mehreren Windpark-Projekten in Nord-Rhein-Westfalen aktiv und baut ihr Engagement im viertgrößten Bundesland weiter aus.
Vor dem Hintergrund des Beschlusses der Novelle des Erneuerbare-Energien Gesetzes (EEG) kurz vor der Sommerpause werden sich auf den Windenergietagen planungs- und genehmigungsrechtliche Fragestellungen auf Landesebene angenommen. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Vermarktung der Windenergie im Strommarkt der Zukunft, die Finanzierung neuer Projekte unter veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen sowie aktuelle Rechtsfragen der Planungs- und Genehmigungspraxis in NRW.

Die Bundesnetzagentur hat aktuell über die Anträge auf Zulassung zur Teilnahme am Kapazitätszuweisungsverfahren und die jeweils zugelassene Anschlusskapazität entschieden. Eben einen solchen Antrag hatte ENOVA für den Offshore-Windpark Riffgat gestellt.

Von den insgesamt elf eingereichten Anträgen von Offshore- Windpark- Betreibern wurden acht Anträge zugelassen, unter anderem auch der von der EWE AG und ENOVA gestellte Antrag auf ein sogenanntes Power-Upgrade für den Offshore-Windpark Riffgat.

Dieses Upgrade ermöglicht eine Leistungssteigerung um 5,4 MW für alle 30 Windenergieanlagen und bewirkt eine Ertragssteigerung von mehr als 2 Prozent. Die Gesamtleistung steigt damit von ursprünglich 108 Megawatt (MW) auf nun 113,4 MW.

Das im August festgelegte Verfahren zur Zuweisung der Anbindungskapazität hat sich laut Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, in der Praxis bewährt. Antragsteller würden die Möglichkeit nutzen, ihre Anträge an dem tatsächlichen Anschlusspotential auszurichten. Eine clusterübergreifende Versteigerung von Anschlusskapazität konnte damit vermieden werden, so Homann. Dies ermögliche einen zügigen Abschluss des Verfahrens und sei im wirtschaftlichen Interesse der Offshore-Anlagenbetreiber, so Homann weiter.

Am Freitag, den 24. Oktober unterzeichneten die Außenminister von Deutschland, Frank-Walter Steinmeier (SPD), und den Niederlanden, Bert Koenders, einen Staatsvertrag zum Umgang mit der Grenze im Bereich der Emsmündung. Der exakte Grenzverlauf der beiden Länder ist seit dem 15. Jahrhundert ungeklärt.

Eine Neufassung des schon 1960 „im Geiste guter Nachbarschaft“ geschlossenen Ems-Dollart-Vertrag, war unter anderem nötig geworden, da beim Bau des Windparks Riffgat Zuständigkeitsfragen bezüglich des Genehmigungsrechts aufkamen.

Durch den Vertrag wird der Windpark Riffgat – ein Gemeinschaftsprojekt zwischen ENOVA und der EWE AG – auf eine „völkerrechtlich sichere Basis gestellt“, so das Auswärtige Amt. Somit besteht nun Rechtssicherheit für Betreiber und Investoren.