„Wir machen nicht viel Wind, wir nutzen ihn.“ – Dieser Satz beschreibt das Unternehmen ENOVA mit Sitz im ostfriesischen Bunderhee wie kaum ein anderer. Gegründet 1989 von Helmuth A. Brümmer, kann der Windenergieprojektierer und -dienstleister heute auf eine 25-jährige Geschichte zurückblicken. Dieser runde Geburtstag wird nicht nur mit einer Veranstaltung am 26. September gefeiert, sondern auch mit einem komplett neuen Corporate Design.

Weitblick von Anfang an

Als Diplomphysiker Helmuth A. Brümmer 1989 ENOVA gründete, bewies er vor allem eines: Weitblick. Er setzte schon damals konsequent auf die Entwicklung nachhaltiger Lösungen und den Schutz des Klimas und machte diese Maximen zum Mittelpunkt seines Handelns. Der Erfolg gab ihm Recht: Heute zählt ENOVA zu den ältesten und erfahrensten deutschen Projektentwicklern im Bereich der Erneuerbaren Energien – ein Wegbereiter der Windenergie. ENOVA plant, projektiert und betreut regenerative Projekte der Windenergie, ob an Land oder auf dem Wasser. Und das vom ersten Entwurf über die Genehmigungsphase bis zur Übergabe und Inbetriebnahme. Rund 200 Megawatt Leistung wurden in der Bundesrepublik bereits installiert – viele weitere sind in Planung. Aus dem Zwei-Mann-Betrieb ist innerhalb von 25 Jahren eine Unternehmensgruppe mit 40 Mitarbeitern entstanden. Diese positive Entwicklung feiert das ostfriesische Unternehmen am 26. September mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Reithalle des Friesenpferdegestüts Brümmer „Der Polderhof“, unmittelbar neben dem alten Gutshof gelegen, auf dem ENOVA seinen Firmensitz hat.

Jubiläumsfeier und neue Außendarstellung

Im Mittelpunkt des neuen Corporate Designs stehen die Meilensteine der Unternehmensgeschichte. Auf der neuen Website und Imagebroschüre findet sich der Windpark Holtgaste wieder, der nicht nur seinerzeit einer der ersten in Ostfriesland war, sondern auch durch das umfassende Repowering im Jahr 2012 für Aufmerksamkeit sorgte. Und natürlich RIFFGAT – der erste kommerzielle Offshore-Windpark in der Nordsee, den ENOVA gemeinsam mit der EWE AG umgesetzt hat.

Meilensteine der Unternehmensgeschichte

Als Projektentwickler, Generalübernehmer und Dienstleister hat ENOVA in den letzten 25 Jahren zahlreiche Onshore-Projekte in der gesamten Bunderepublik projektiert.

Seit 1998 plant ENOVA Offshore-Windparks und gehört zu den großen Offshore-Projektentwicklern Deutschlands. Bis heute wurde die Genehmigung für rund 1.500 Megawatt erwirkt und die Standortrechte an Energieversorger wie EWE, RWE oder E.ON veräußert. Weitere Projekte befinden sich derzeit im Genehmigungsverfahren.

Mit dem Windpark RIFFGAT, einem Gemeinschaftsprojekt mit der EWE AG, hat ENOVA einen Meilenstein in der eigenen Firmengeschichte gesetzt. Das Projekt wurde diese Woche auf der Messe Wind Energy in Hamburg vom Erneuerbare Energien Cluster Hamburg als „Project of the Year“ mit dem „German Renewable Award“ ausgezeichnet.

Bei aktuellen und zukünftigen Planungen an Land setzt ENOVA neben den eigenen Projekten auch auf Kooperationen. Mit Stadtwerken und Energieversorgungsunternehmen plant ENOVA partnerschaftlich an neuen Projekten, vornehmlich in Niedersachsen, Rheinland Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfahlen. Im Offshore-Bereich bringt ENOVA seine gewonnen Erfahrungen aus den zahlreichen eigenen Projekten und dem Bau des Offshore-Windparks Riffgat als Dienstleister für andere Projekte ein.

Wichtige Ziele für die Zukunft

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch beträgt aktuell rund 30 Prozent, allein ein Drittel davon stammt aus Windkraft. Bis zum Jahr 2020 könnten laut Branchenprognosen die regenerativen Energien knapp die Hälfte des gesamten deutschen Strombedarfs decken. Die Integration der Windenergie in den Wärmemarkt ist sinnvoll da das Potential doppelt so groß ist wie das des Strommarktes. „Wir stellen uns den Herausforderungen“, so ENOVA-Geschäftsführer Helmuth A. Brümmer. Bei der Photovoltaik ebenso wie bei der Windenergie werden darüber hinaus die Netzintegration, das Speichern von Energie sowie die Optimierung von Energieerzeugung und –verbrauch in Einklang zu bringen immer wichtiger.

ENOVA wird 25 – und feiert diesen Geburtstag mit einem neuen Corporate Design

Stichtag war der 23. September: Pünktlich zum Start der „WindEnergy 2014“ sollte das neue Corporate Design stehen. Es hat geklappt! Den Besuchern der Fachmesse wird der neue, knallrote Messestand ins Auge gefallen sein. Auf der Jubiläumsfeier am 26. September wurde den Geschäftspartnern, Weggefährten und Freunden des Unternehmens die neue Außendarstellung auf dem ENOVA nahegelegenen Friesenpferdegestüt Brümmer „Der Polderhof“ präsentiert.

Rotor als Leitmotiv

Beim Relaunch des Corporate Designs wurde konsequent auf ein für ENOVA so typisches Motiv gesetzt: der Rotor einer Windenergieanlage, freigestellt und ganz für sich allein, findet sich sowohl im neuen Logo als auch als Leitmotiv auf rotem Grund auf sämtlichen Drucksachen des ostfriesischen Windenergieprojektierers wieder. „Der Wind ist unser wichtigster Mitarbeiter“, so Diplom-Physiker und Geschäftsführer Helmuth A. Brümmer, der ENOVA 1989 gründete. Klar, dass die „Windmühle“, in den Mittelpunkt des neuen Auftritts gerückt wurde.

ENOVA Corporate Design

Neue Homepage mit modernen Funktionen

So wird der Besucher von www.enova.de stimmungsvoll vom Geräusch des wehenden Windes begrüßt, ehe er sich auf der neuen Website umfassend über Leistungen, Projekte und Referenzen des Windenergieprojektierers informieren kann. Statt auf technisches Fachchinesisch wurde bei der Gestaltung des neuen Internetauftritts Wert auf eine starke Bildsprache gelegt.

Klare Bildsprache bei allen Drucksachen

Die klare Bildsprache wird auch in der Imagebroschüre aufgegriffen: Großformatige, stimmungsvolle Aufnahmen der wichtigen On- und Offshore-Referenzen Windpark Holtgaste und Riffgat sowie weitere Themenbilder vermitteln dem Betrachter schon auf den ersten Blick einen Eindruck von der Größe der im Hause ENOVA realisierten Projekte. Die 25-jährige Geschichte wurde in einer eigenen Publikation aufgegriffen und ebenfalls hauptsächlich durch starke Bilder rekonstruiert, die mit nur wenig erklärendem Text auskommen. Als Plakatserie zieren diese bildlichen Meilensteine ab Ende September auch die Flure und Büros des Firmensitzes in Bunderhee.

Geradlinig und reduziert – so lässt sich das neue Corporate Design des Windenergieprojektierers aus Ostfriesland kurz und knapp zusammenfassen. Passend zum Leitmotto des Gründers und Geschäftsführers Helmuth A. Brümmer: „Wir machen nicht viel Wind. Wir nutzen ihn.“

Innovatives Projekt der Erneuerbaren Energien ausgezeichnet

Mit dem German Renewable Award, dem ersten deutschen Preis aus der Branche, honoriert das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) persönliches Engagement für die erneuerbaren Energien. Erstmals findet die Preisverleihung dieses Jahr im Rahmen der Messe WindEnergy Hamburg 2014 statt und wird nicht nur in den Kategorien „Produktinnovation des Jahres“ und „Projekt des Jahres“, sondern auch für die „Studentenarbeit Wind“ und das „Lebenswerk Wind“ vergeben.

In diesem Jahr wurde Riffgat durch die unabhängige Fachjury zum besten Projekt gewählt. Der Offshore-Windpark wurde von ENOVA entwickelt und in Kooperation mit dem Oldenburger Energieversorger realisiert.

Seit Anfang dieses Jahres speist der Offshore-Windpark Strom in das deutsche Netz ein. Die feierliche Übergabe fand am 23. September 2014 in der Hamburger Fischauktionshalle statt.

Vom 17. bis zum 19. Juni findet in Bremen die WINDFORCE 2014 statt, die zentrale Veranstaltung der Offshore-Windbranche. Im Bereich des Messegeländes wird auch ENOVA gemeinsam mit der EWE Offshore Service & Solutions GmbH vertreten sein. Als erfahrener Projektentwickler wird ENOVA ihr umfassendes Dienstleistungsangebot im Bereich der Offshore-Windenergie vorstellen.

Insgesamt werden rund 300 Aussteller erwartet. Darunter werden sich Unternehmen entlang der gesamten Offshore Wertschöpfungskette präsentieren zu denen Hersteller, Planer und Betreiber, Service- und Logistikunternehmen sowie Forschungsinstitute, Zulieferer und Versicherer zählen.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Fachkonferenz. Hier kann auf nationaler und internationaler Ebene unter anderem über Märkte und Projekte, Umweltschutz und Forschung diskutiert werden.

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Adresse

Messe Bremen und Congress Centrum Bremen

Bügerweide/Findorfstrasse 101

28215 Bremen

Bunderhee/Medebach: Der Entwicklungsauftrag für ein Windparkprojekt am Standort Hillekopf (Hochsauerland) wurde von den Landesforsten Nordrhein-Westfalen, Wald und Holz NRW, im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens vergeben. An der Ausschreibung nahmen bundesweit rund 20 Projektentwickler teil. Dieses Bieterverfahren konnte der ostfriesische Projektentwickler ENOVA für sich entscheiden.

Die ENOVA Unternehmensgruppe verfügt über langjährige Erfahrungen in der Projektierung und Durchführung von On- und Offshore-Windparks. Darüber hinaus wurde in den letzten Jahren die Expertise in der Projektierung von Windanlagen in Waldgebieten ausgebaut. Die Flächen für den Windpark Hillekopf liegen überwiegend im Staatswald von Wald und Holz NRW. Prognosen zeigen, dass die Gegend rund um den 805 m hohen Berg Hillekopf im nördlichen Teil des Rothaargebirges ein sehr guter Windstandort ist.

Wald und Holz NRW hat zum ersten Mal eine Waldfläche zur Verpachtung als Windenergiestandort ausgeschrieben. ENOVA freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Forsten, der Kommune, den Stadtwerken sowie den Menschen in der Region, sagt der Geschäftsführer der Gruppe, Helmuth A. Brümmer.

Auf der Medebacher Windparkfläche nördlich der Ortschaft Küstelberg können nach aktuellem Planungsstand bis zu sechs Windenergieanlagen errichtet werden. Vor kurzem wurde mit den avifaunistischen Erfassungen (Vogelkunde) für die im Rahmen des Genehmigungsverfahrens erforderlichen Artenschutzgutachten begonnen.

In der Gemeinde Moormerland wurde dieses Jahres die im Jahre 1992 von ENOVA errichtete Windenergieanlage repowert. Der Standort befindet sich im nördlichen Landkreis Leer und ist eines der ältesten Windenergie-Projekte aus dem ENOVA-Portfolio.

Beim Repowering wird die bereits bestehende Windenergieanlage durch eine neuere und leistungsstärkere ersetzt. Die Standortausbeute kann so optimiert und der Energieertrag der Windenergieanlage Memgaste verdreifacht werden. Die Altanlage, Typ Micon M 530, hat eine Nennleistung von 250 kW und eine Nabenhöhe von 30 m. Ihr Rotordurchmesser beträgt 26 m. An ihrer Stelle steht jetzt eine Enercon E-53 mit einer Nennleistung von 800kW, einer Nabenhöhe von ca. 73 m und einem Rotordurchmesser von 52,9 m.

Bereits im Oktober wurden die Turmteile für die Windenergieanlage geliefert und zügig verbaut. Die abschließende Montage der Gondel, Nabe sowie der Rotorblätter wurde im November dieses Jahres abgeschlossen. Im Dezember wurde die Windenergieanlage in Betrieb genommen.
Für ENOVA ist Memgaste, neben einer Einzelanlage in Neermoor und dem Windpark Holtgaste, bereits das dritte erfolgreich umgesetzte Repowering-Projekt.

Seit der Eröffnung des Offshore-Windparks im August dieses Jahres mussten an den einzelnen Windenergieanlagen Arbeiten für den noch fehlenden Netzanschluss abgeschlossen werden. Jetzt ist der Offshore-Windpark für einen möglichst schnellen und reibungslosen Netzanschluss und für die anschließende Stromeinspeisung vorbereitet.

Sobald sich ein geeignetes Wetterfenster ergibt, ist eine turnusmäßige Echolotvermessung geplant. Mit dieser Vermessung wird der Meeresboden und der Kolkschutz an jeder einzelnen Windenergieanlage in regelmäßigen Abständen auf eventuelle Veränderungen untersucht. Der Kolkschutz besteht aus verschiedenen Deckschichten unterschiedlich großer Steine. Diese werden am Fuße des Monopiles der Windenergieanlagen ausgebracht um ein Unterspülen der Anlagen zu verhindern.

Die Messungen werden zunächst im Herbst 2013 und im Frühjahr 2014 durchgeführt. Danach werden die Echolotvermessungen in einem Zweijahresrhythmus stattfinden.

Am 5. September gingen an der Hochschule Emden/Leer die 3. Emder Offshore-Tage zu Ende.

ENOVA war auf dem zweitägigen Netzwerk-Treffen der Offshore-Branche  sowohl als einer der Hauptsponsoren als auch im Rahmen des Vortragsprogramms vertreten. Im Fokus der Veranstaltung stand der gegenseitige Gedankenaustausch im Rahmen verschiedener Talkrunden sowie der begleitenden Ausstellung. Dem interessierten Publikum standen parallel praxisbezogene oder wissenschaftliche Vorträge zur Verfügung.
Neben den Messeteilnehmern fanden sich Vertreter aus der regionalen Wirtschaft und Politik  zusammen, um die Offshore-Windenergie in und für die Region zu bestärken. Ein Schwerpunkt des Branchen-Treffs bildete die Abendveranstaltung des 4. September in Johannes a Lasco Bibliothek in Emden. Helmuth A. Brümmer, Geschäftsführer der ENOVA Unternehmensgruppe und Dr. Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender EWE AG, verdeutlichten den insgesamt 300 Gästen anhand der Realisierung Deutschlands ersten kommerziellen Offshore-Windparks in der Nordsee „Riffgat“ die Notwendigkeit für verlässliche Rahmenbedingungen in der Offshore-Branche.

Helmuth A. Brümmer ging in seinem Vortrag auf die Herausforderungen im Genehmigungsverfahren des Offshore-Windparks Riffgat ein und zeichnete die wesentlichen Hürden der 12-jährigen Planungsphase nach. ENOVA hatte als Projektentwickler das Vorhaben Mitte der 90er initiiert und die Genehmigung erwirkt. Brümmer hob die schnelle Umsetzung des Offshore-Windparks hervor. Es sei eine bemerkenswerte Leistung aller Beteiligten in nur 14 Monaten Bauzeit 30 Windenergieanlagen zu errichten. Im Anschluss des Vortrags bot sich die Gelegenheit für den gegenseitigen Austausch und weiterführende Fachgespräche. Brümmer zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Offshore-Tage für ENOVA. Das Ziel, sich in der Region für die Region stark zu machen, sei erfüllt worden. Erfreulich sei auch der große Anklang den die Offshore-Tage in der Branche gefunden haben, so Brümmer. Damit hat die Offshore-Windenergie eine weitere hochkarätige Plattform gefunden.

Am vergangenen Wochenende ist Deutschlands erster kommerzielle Offshore-Windpark Riffgat feierlich eingeweiht worden. Auf der Feier anwesend war auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Während eines Rundfluges ließ Weil sich die Anlagen vom EWE Vorstandvorsitzenden Werner Brinker zeigen. Weil sprach von einem Pionierprojekt für Zukunftstechnologien.

Grund für die Eröffnung des Windparks ohne Stromerzeugung ist die sehr langwierige Bergung der Munitions-Altlasten die den Anschluss ans Stromnetz verzögerte.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beglückwünschte die Verantwortlichen zum Bauabschluss und sprach sich für einen Ausbau von Offshore-Windparks aus. Die Offshore-Windenergie sei grundlastfähig und daher die Technologie die Deutschland brauche um den Atomstrom zu kompensieren.

In der letzten Woche wurde der Offshore-Windpark Riffgat mit der Errichtung der letzten Windenergieanlage (WEA) fertiggestellt. Mit seinen 30 Windenergieanlagen des Typs SWT 3.6-120 ist Riffgat der erste fertigerrichtete kommerzielle Offshore-Windpark in der Nordsee.

Die verbauten Windenergieanlagen haben eine Einzelleistung von 3,6 Megawatt (MW) und einen Rotordurchmesser von 120 Metern. Die Nabenhöhe beträgt 90 Meter, die Gesamthöhe von der Wasseroberfläche bis zur oberen Rotorblattspitze 150 Meter. Mit einer Gesamtleitung von 108 MW wird der Offshore-Windpark Strom für rund 120.000 Haushalte produzieren. Am 10. August soll der Windpark feierlich eingeweiht werden. Strom wird allerdings noch nicht fließen. Netzbetreiber Tennet arbeitet noch an der Fertigstellung des letzten Abschnittes des 50 Kilometer langen Seekabels für den Netzanschluss.