Windpark Dwarstief

Bunderhee, 14.02.2020. Mit dem Erwerb eines wesentlichen Anteils an dem Windpark Dwarstief bei Weener konnte die ENOVA IPP GmbH & Co. KG (kurz: ENOVA IPP) einen weiteren Erfolg vermelden und sein Windpark-Portfolio um eine weitere Beteiligung ergänzen. Der Windpark Dwarstief besteht aus insgesamt neun Windenergieanlagen (sieben ENERCON E-101 3,05 MW auf 135m Nabenhöhe und zwei ENERCON E-92 2,35 MW auf 85m Nabenhöhe) mit einer Gesamtkapazität von 26,05 MW und wurde im Jahr 2016 im Rahmen eines Repowerings errichtet.

Der mittlerweile 16. Windpark der ENOVA IPP liegt in Sichtweite zum Firmensitz der ENOVA-Gruppe und „umschließt“ die WEA der Klingele Papierwerke (E-101 mit 3,05 MW) und die WEA Sanden (E-92 mit 2,35 MW) im Industriegebiet Weener, die beide in den Jahren 2015 und 2018 bereits von ENOVA im Zuge eines Repowerings erneuert wurden.

Das Besondere an diesem Erwerb war die außerordentlich schnelle Umsetzung: Vom Kaufangebot in der Woche vor Weihnachten, bis zur Zahlung des Kaufpreises Ende Januar vergingen nur sechs Wochen. Diese Leistung verdanken wir der guten Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern, der HansaInvest, der TÜV Süd und fieldfisher sowie einem eingespielten Deal-Team, das sich auf die Umsetzung der vielversprechenden Pipeline und neue Projekte freut.

Weitere Informationen zur ENOVA IPP.

Über ENOVA

Die ENOVA-Unternehmensgruppe ist seit 1989 als Familienunternehmen im Bereich der Windenergie tätig. Als innovativer Wegbereiter entwickelt, realisiert und betreut das Unternehmen Windenergieprojekte an Land und auf dem Meer. Das Leistungsspektrum reicht von der ersten Projektidee über das Windparkmanagement bis zum Repowering. 2017 gründete ENOVA das Verbundunternehmen ENOVA Service als Vorreiter im Bereich Service und Instandsetzung von Enercon Windkraftanlagen, welche bis dato rd. 100 Windenergieanlagen betreut. Über die ENOVA IPP werden zurzeit 85 MW im Eigenbestand betrieben.

 

Rund 6.000 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 4 Gigawatt fallen am 01.01.2021 aus der garantierten EEG-Vergütung, weitere tausende Anlagen werden es ihnen in den Folgejahren gleichtun und damit die Betreiber dieser Anlagen vor eine hohe Unsicherheit stellen.

Die ENOVA Unternehmensgruppe greift auf die Expertise von über 30 Jahren im Bereich der Windenergie zurück und hat flexible Lösungen für einen langfristigen, wirtschaftlichen und auch sorgenfreien Weiterbetrieb von Windenergieanlagen ab dem 15. Betriebsjahr.

Neben dem einstigen Kerngeschäft, der Projektierung, hat ENOVA sich innerhalb der letzten Jahre neu in der Windbranche durch weitere Geschäftssparten mit dem Fokus auf Altanlagen aufgestellt.

ENOVA unterstützt die Betreiber umfassend bei einem möglichen Repowering der Altanlagen. Beginnend mit den ersten Planungsschritten bis über den Bau der neuen Anlage. Um das gewachsene Risiko einer Repoweringmaßnahme zu minimieren, bietet ENOVA nun mit dem neu gegründeten Verbundunternehmen ENOVA Value auch ein gemeinschaftliches Repowering durch einen anteiligen Ankauf des Altwindparks an.

Neben einem anteiligen Ankauf von Windparkanteilen bietet ENOVA Value auch die komplette Übernahme älterer Windparks an. Durch die langjährige Erfahrung im Projektgeschäft, bei der technischen Betriebsführung und der Wartung und Instandsetzung kann ENOVA die Wertschöpfung der Windparks optimieren um sie auch ohne EEG-Vergütung wirtschaftlich zu betreiben. Dadurch ist es der ENOVA Value möglich, sehr attraktive Kaufpreise für die Altanlagen zu zahlen.

Nicht jeder Windpark eignet sich für ein Repowering. Das Verbundunternehmen ENOVA Service wartet seit 2017 Enercon Anlagen durch vorausschauende und bedarfsgerechte Wartung und Instandsetzung. So sichert Enova Service einen zuverlässigen und rentablen Weiterbetrieb der Altanlagen und verhindert unvorhergesehene Schäden und Stillstände.

Weitere Informationen zur Ausrichtung ENOVAs auf die neuen Anforderungen der Windbranche finden sie hier.

ENOVA wins KulturKontakte Award

Seit diesem Herbst bietet das ENOVA Windparkmanagement die Durchführung von Schwingungsanalysen im Rahmen des Condition Monitorings an. Im Zuge des Auslaufens der Vollwartungsverträge und dem Weiterbetrieb von Altanlagen über die 20 Jahre hinaus ist die Früherkennung von Großschäden ein elementares Thema.

„Speziell an Wälzlagern von getriebelosen WEA sollen schädigende Einflüsse erkannt werden, noch bevor sie zu Schäden führen. Dies versetzt uns noch vor Ablauf des Vollwartungsvertrags in die Lage, Reparaturen durch den Vollwartungsvertragsgeber durchführen zu lassen und somit kostenintensive Folgeschäden sowie damit verbundene Anlagenausfälle zu verhindern.“ so Ralf Brinkema vom technischen Windparkmanagement. Bei der vom ENOVA Windparkmanagement betreuten Gesamtbewertung eines möglichen Weiterbetriebs von Altanlagen ist die Schwingungsanalyse ein wesentlicher Baustein. Damit lassen sich versicherungstechnische Fragestellungen beantworten und eine Abschätzung der weiteren Laufzeit geben. Dies kann vor teuren Fehlinvestitionen schützen.

Bunderhee, 17.05.2019. Die ENOVA IPP GmbH & Co. KG (kurz: ENOVA IPP), das im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der HANSAINVEST Real Assets GmbH im März 2017 als Teil der ENOVA-Unternehmensgruppe gegründet und mit Mezzaninekapital zum Aufbau eines 100 MW-Portfolios ausgestattet wurde, konnte im Mai 2019 seinen nächsten Etappenerfolg verbuchen.

Mit dem Erwerb von weiteren Anteilen an Windparks in Ostfriesland und im Emsland, die in Holtgaste, Börger und Breddenberg sowie Meppen zum Teil seit fast 20 Jahren saubere Energie produzieren, konnte die ENOVA IPP sein Bestands-Portfolio auf eine Kapazität von über 75 MW ausbauen. Zusammen erzeugen die 14 Windparks der ENOVA IPP eine Leistung von rd. 180 Mio. kWh im Jahr, was einem durchschnittlichen Stromverbrauch von rd. 40.000 Haushalten entspricht.

„Wir sind optimistisch, unser Ziel von 100 MW in absehbarer Zeit zu erreichen“, sagt Björn Burau, Investment & Asset Manager der ENOVA IPP. „Wir arbeiten aktuell an aussichtsreichen Transaktionen und wollen unseren Anteil an den älteren Windparks (15 Jahre plus), der z.T. bereits jetzt bei über 60% liegt, weiter ausbauen. In vielen Gesprächen mit Kommanditisten und Betreibern von Windparks, die in den nächsten Jahren aus der 20-jährigen EEG-Vergütung fallen werden, haben wir festgestellt, dass viele nicht wissen, ob, bzw. wie es danach weitergehen wird. Einige stellen sich dann auch die Frage, inwiefern man noch bereit ist, mit zunehmendem Alter die spezifischen Risiken aus dem Weiterbetrieb, z.B. Stromabnahme-, Marktpreis- und Reparaturrisiken, tragen zu wollen. Viele nehmen daher das Angebot zum Verkauf der Anteile dankend an, insbesondere dann, wenn evtl. noch steuerliche Vorteile für den einen oder anderen hinzukommen.“

Weitere Informationen zur ENOVA IPP.

Über ENOVA

Die ENOVA-Unternehmensgruppe ist seit 1989 als Familienunternehmen im Bereich der Windenergie tätig. Als innovativer Wegbereiter entwickelt, realisiert und betreut das Unternehmen Windenergieprojekte an Land und auf dem Meer. Das Leistungsspektrum reicht von der ersten Projektidee über das Windparkmanagement bis zum Repowering. 2017 gründete ENOVA das Verbundunternehmen ENOVA Service als Vorreiter im Bereich Service und Instandsetzung von Enercon Windkraftanlagen, welche bis dato rd. 120 MW Leistung betreut. Über die ENOVA IPP werden zurzeit 75 MW im Eigenbestand betrieben. Das Ziel ist der Aufbau von 100 MW Leistung bis Ende 2019.

Bunderhee, 18.12.2018. Die ostfriesische ENOVA Unternehmensgruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. So hat der Windenergiespezialist über das Verbundunternehmen ENOVA IPP Beteiligungen an On- und Offshore Windparks mit einer Gesamtleistung von 70 Megawatt übernommen. Im August 2018 hatte das Unternehmen gemeinsam mit der EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH den Windpark Hohegaste mit 12 Megawatt Leistung übernommen. EWE und ENOVA teilen sich beim Betrieb des Windparks die technischen und kaufmännischen Aufgaben.

Projekterfolge beim Repowering und der Technischen Betriebsführung

Im Januar 2018 hat ENOVA Energiesysteme die Windkraftanlage Sanden in Ostfriesland nach erfolgreichem Repowering in Betrieb genommen. Von Mitte März bis Oktober erfolgte zudem das Repowering und die planmäßige Inbetriebnahme des Windparks Düddingen, der nun über eine mehr als 50 Prozent höhere Leistung verfügt. „Darüber hinaus erweitern wir stetig unser Portfolio an Windparks, bei denen wir Leistungen rund um das Asset Management, wie bspw. die Technische Betriebsführung übernehmen“, erläutert Geschäftsführer Hauke Brümmer. Allein 2018 hat ENOVA 43 Anlagen von EWE übernommen. Das Gesamtportfolio an betreuten Anlagen umfasst damit über 250 Megawatt. Die technische Betriebsführung wird in 2019 weitere Leistungen wie Big Data Auswertungen und Condition Monitoring Lösungen anbieten.

Herstellerunabhängiger Serviceanbieter betreut über 50 Windkraftanlagen

Das 2017 gegründete Verbundunternehmen ENOVA Service wird zum kommenden Jahreswechsel ein Portfolio von 100 Megawatt betreuen. Der herstellerunabhängige Serviceanbieter startete allein in der zweiten Jahreshälfte dieses Jahres die Betreuung von 16 weiteren Windkraftanlagen . Im Juli 2018 gelang zudem die komplexe Behebung eines Großkomponentenschadens: Bei der Instandsetzung eines defekten Antriebsstrangs tauschten die Servicespezialisten erstmalig nur die Hauptlager aus und reparierten den defekten Achszapfen, ohne die ganze Nabe auszuwechseln.

Weitere Infos zu ENOVA Service finden sie hier.

Über ENOVA

Die ENOVA-Unternehmensgruppe ist seit 1989 als Familienunternehmen im Bereich der Windenergie tätig. Als innovativer Wegbereiter entwickelt, realisiert und betreut das Unternehmen Windenergieprojekte an Land und auf dem Meer. Das Leistungsspektrum reicht von der ersten Projektidee über das Windparkmanagement bis zum Repowering. 2017 gründete ENOVA das Verbundunternehmen ENOVA Service als Vorreiter im Bereich Service und Instandsetzung von Enercon Windkraftanlagen, welche bis dato 100 MW Leistung betreut. Über die ENOVA IPP werden zur Zeit 70 MW im Eigenbestand betrieben. Das Ziel ist der Aufbau von 100 MW Leistung bis Ende 2019.

Es ist soweit: Der Windpark Düddingen geht nach einem erfolgreich durchgeführten Repowering innerhalb des straffen Zeitplans ans Netz!
Mitte März 2018 begannen die ersten Baumaßnamen im Vorhabengebiet des Landkreis Wesermarsch.
Ca. 8 Monate später sind die vier neuen Enercon Windenergieanlagen des Typs E-70 E4, mit jeweils 2,3 MW Leistung, fertiggestellt und in Betrieb genommen worden. Die Altanlagen des Typs NEG Micon 1500-64 aus dem Jahr 2000 wurden abgebaut und durch die neuen Anlagen ersetzt.

David Szilagyi, Projektentwickler bei ENOVA und maßgeblich an den Baumaßnahmen beteiligt, äußerte sich sehr erfreut: „Wir haben es geschafft! Und das Ganze planmäßig. Trotz einiger Widrigkeiten wurde das Projekt dank des trockenen Sommers und der gut eingespielten Performance aller Projektbeteiligten und Subunternehmen sehr gut umgesetzt.“ Besondere Anforderungen an die Projektleitung stellte vor allem der straffe Terminplan und die erforderliche umfangreiche Abstimmung der Gewerke untereinander dar. Während die Abbauarbeiten der Altanlagen noch in vollem Gange waren, wurden an anderer Stelle die neuen WEA bereits errichtet. Ein weiteres Hindernis lag in der bisherigen Zuwegungssituation über einen privaten Bahnübergang, welcher größere Transporte erschwerte. Jedoch wurde auch diese Hürde souverän genommen.

Die neuen Anlagen erreichen mit einer Nabenhöhe von 64 Metern und einem Rotordurchmesser von 71 Metern eine Gesamthöhe von ca. 100 Meter. Sie werden jährlich über 15.142.000 kWh Strom produzieren. Dies genügt um knapp 4.000 Haushalte mit erneuerbaren Energien zu versorgen, was zu einer CO2 Einsparung von etwa 9.000 Tonnen führt. Hiermit konnte der Energiewende wieder ein kleiner Baustein hinzugefügt werden.